Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2.3, Westf lische Wilhelms-Universit t M nster, Sprache: Deutsch, Abstract: Um unter den Bedingungen eines immer intensiver werdenden Wettbewerbs zu bestehen, setzten viele Unternehmen st rker auf Diversifizierung und dezentralisierte Formen der F hrung. Aufgrund von Dezentralisierungs-, Anpassungs- und Flexibilit tsvorteilen weisen diversifizierte Unternehmen h ufig die divisionale Organisationsstruktur auf. In dieser Organisationsstruktur sind jedoch die einzelnen Divisionsmanager wegen ihrer gr eren Markt- und Kundenn he weitaus besser ber das Gewinnpotential der jeweiligen Division informiert als die Unternehmenszentrale. Das Gewinnpotential der einzelnen Divisionen bildet dabei die Grundlage f r die Allokation der im Unternehmen verf gbaren Ressourcen. Da diese Ressourcen im Unternehmen grunds tzlich nicht in beliebiger H he verf gbar sind, kann dessen Fehlallokation den Unternehmensgesamtgewinn erheblich beeinflussen. Aus diesem Grund mu die Unternehmenszentrale versuchen, bei jeder Aufteilung der vorhandenen Finanzmittel auf die einzelnen Divisionen eine Fehlallokation zu vermeiden. Dabei ist die Zentrale aufgrund von asymmetrischer Informationsverteilung in divisionalisierten Unternehmen auf die wahrheitsgem en Informationen der besser informierten Divisionsmanager angewiesen. Diese k nnen aber ihren Informationsvorsprung zur Manipulation der bermittelten Daten ausnutzen, um auf diese Weise mehr von den knappen Finanzmitteln f r ihre Divisionen zu erhalten. So kann ein Manager den Gewinn seiner Division maximieren und demzufolge auch seine Pr mie erh hen. Er versucht somit eigene, von der Zielen der Zentrale abweichende, Ziele zu verfolgen. Als Folge einer Divisionalisierung entsteht somit die Gefahr, da die delegierten Aufgaben nicht mehr in der von der Zentrale gew nschten Weise ausgef hrt werden, wenn die Divisionsmanager andere Ziele als die Zentrale verfolgen. Insbesondere