Behandlung latenter Steuern auf Einzelabschluss- und Konzernebene

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Tr…
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Trier - Hochschule f r Wirtschaft, Technik und Gestaltung, Veranstaltung: Seminar ...

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Trier - Hochschule f r Wirtschaft, Technik und Gestaltung, Veranstaltung: Seminar Konzernrechnungslegung, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Reformierung der Handelsgesetzgebung im Zuge des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (2009) haben latente Steuern in der deutschen Rechnungslegungspraxis nachhaltig an Bedeutung gewonnen. Da latente Steuern auf unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften f r Verm gensgegenst nde und Schulden im Handels- und Steuerrecht basieren, h ngt ihre Geltung prim r davon ab, inwieweit die beiden genannten Gesetzgebungen voneinander abweichen. Dementsprechend f hrt eine strikte Trennung zwischen Handelsbilanz- und Steuerbilanzrecht, wie sie in der internationalen Rechnungslegung praktiziert wird, regelm ig zu Differenzen zwischen den Bilanzposten beider Gesetzgebungen. Diese Unterschiedsbetr ge bilden die Basis f r die Bildung latenter Steuern, die letztendlich dazu dienen, eine Anpassung zwischen Steuer- und Handelsbilanz zu vollziehen. Der gestiegene Stellenwert latenter Steuern in der deutschen Rechnungslegung beruht auf einer st rkeren Orientierung an der international g ngigen Trennung zwischen Handels- und Steuerrecht mit der Abschaffung der (umgekehrten) Ma geblichkeit. W hrend den latenten Steuern auf Einzelabschlussebene somit erst durch die BilMoG-Reformen eine gestiegene Bedeutung zukommt, wurde ihnen in der Konzernrechnungslegung schon zuvor ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Grund daf r sind die bei der Erstellung des Konzernabschlusses erforderlichen Konsolidierungsma nahmen. Dabei werden u.a. Verm gensgegenst nde neu bewertet und Schuldbeziehungen zwischen Konzernunternehmen eliminiert, sodass unterschiedliche Wertans tze zwischen den Abschlussposten der Konzern- und Steuerbilanz in der Regel nicht ausbleiben und eine Korrektur durch die Bildung latente

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Trier - Hochschule f r Wirtschaft, Technik und Gestaltung, Veranstaltung: Seminar Konzernrechnungslegung, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Reformierung der Handelsgesetzgebung im Zuge des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (2009) haben latente Steuern in der deutschen Rechnungslegungspraxis nachhaltig an Bedeutung gewonnen. Da latente Steuern auf unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften f r Verm gensgegenst nde und Schulden im Handels- und Steuerrecht basieren, h ngt ihre Geltung prim r davon ab, inwieweit die beiden genannten Gesetzgebungen voneinander abweichen. Dementsprechend f hrt eine strikte Trennung zwischen Handelsbilanz- und Steuerbilanzrecht, wie sie in der internationalen Rechnungslegung praktiziert wird, regelm ig zu Differenzen zwischen den Bilanzposten beider Gesetzgebungen. Diese Unterschiedsbetr ge bilden die Basis f r die Bildung latenter Steuern, die letztendlich dazu dienen, eine Anpassung zwischen Steuer- und Handelsbilanz zu vollziehen. Der gestiegene Stellenwert latenter Steuern in der deutschen Rechnungslegung beruht auf einer st rkeren Orientierung an der international g ngigen Trennung zwischen Handels- und Steuerrecht mit der Abschaffung der (umgekehrten) Ma geblichkeit. W hrend den latenten Steuern auf Einzelabschlussebene somit erst durch die BilMoG-Reformen eine gestiegene Bedeutung zukommt, wurde ihnen in der Konzernrechnungslegung schon zuvor ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Grund daf r sind die bei der Erstellung des Konzernabschlusses erforderlichen Konsolidierungsma nahmen. Dabei werden u.a. Verm gensgegenst nde neu bewertet und Schuldbeziehungen zwischen Konzernunternehmen eliminiert, sodass unterschiedliche Wertans tze zwischen den Abschlussposten der Konzern- und Steuerbilanz in der Regel nicht ausbleiben und eine Korrektur durch die Bildung latente

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