Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,3, Universit t Hohenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Alterssicherung in Deutschland beruht auf dem sogenannten Drei-S ulen-Konzept, das die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung (bAV) und die private Altersvorsorge umfasst. Die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate hat zu einem Anstieg des Altersquotienten gef hrt, so dass von der gesetzlichen Rentenversicherung alleine immer weniger der Lebensstandard im Alter gehalten werden kann. Diese Entwicklung beeinflusst auch die zunehmend wichtiger werdende bAV, da die Unternehmen aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung h here Pensionsr ckstellungen bilden m ssen und gleichzeitig der Rentenbezug l nger andauert. Die Bedeutung der bAV resultiert aus personalpolitischen und finanzwirtschaftlichen Aspekten. Einerseits werden durch Pensionszusagen Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden, andererseits k nnen die gebildeten R ckstellungen, die dem Betrieb weiterhin als gebundenes Produktivverm gen zur Verf gung stehen, als billiges Fremdkapital genutzt werden. W hrend in Deutschland die bAV h ufig in Form einer Direktzusage (unmittelbare Pensionszusage, die aus dem operativen Cashflow finanziert wird) erteilt wird, ist im Ausland die externe Finanzierung von Pensionszusagen, vor allem in den angels chsischen L ndern, blich. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Internationalisierung stellt dies ein Hindernis f r die Unternehmen dar. So hat beispielsweise die Umstellung der Ratingmethode von Standard & Poor's im Jahr 2003 und die damit verbundene Behandlung von Pensionsr ckstellungen als Fremdkapital Unternehmen dazu veranlasst, Pensionsverpflichtungen zunehmend extern zu finanzieren. Die Veranlassung daf r ist, dass nach internationalen Bilanzierungsregeln nur dann eine Saldierung der "Plan Assets" (Verm gen, das ausschlie lich und unwiderruflich der Deckung der P