Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,7, Universit t Osnabr ck (Wirtschaftswissenschaften - MAFT (Master Auditing, Finance and Taxation)), Veranstaltung: Pr fungswesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Bewertung von Pensionsr ckstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Dabei werden die ge nderten Bewertungsvorschriften auf Einhaltung der Grunds tze ordnungsm iger Buchf hrung und auf eine Verbesserung der Aussagekraft und Vergleichbarkeit des handelsrechtlichen Jahresabschlusses hin analysiert. Bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen wird durch die Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatz sowie durch die Ber cksichtigung von zuk nftigen Kosten- und Preissteigerungen insgesamt ein realistischeres und objektiveres Bild der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage erreicht. Demgegen ber wird aber eine Einschr nkung des Einzelbewertungsgrundsatzes sowie eine Durchbrechung des Stichtagsprinzips und folglich eine Verletzung der GoB in Kauf genommen. Aufgrund der fehlenden Pr zision kommt es im Rahmen der Ber cksichtigung von zu-k nftigen Kostentrends und bei der Fluktuationswahrscheinlichkeit zur Schaffung von bilanzpolitischen Spielr umen, welche die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von HGB-Abschl ssen beeintr chtigen k nnen. Aufgrund des Wahlrechtes des versicherungsmathematischen Berechnungsverfahrens kann es weiterhin zu bilanzpolitischen Gestaltungen und Spielr umen kommen. Die Durchbrechung des Saldierungsverbotes durch die neu geschaffene Ausnahmeregelung stellt eine wesentliche Modifikation der bisher geltenden handelsrechtlichen GoB dar. Auch die Bewertung des zweckgebundenen Verm gens zum beizulegenden Zeit-wert stellt einen fundamentalen Paradigmenwechsel dar. Hieraus ergibt sich die M glichkeit einer Verrechnung mit noch nicht realisierten Gewinnen, was ein Versto gegen das Realisationsprinzip als Auspr gung des Vorsichtsprinzi