Kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU haben ihre Konzernabschl sse seit 2005 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Ziel ist es, die Rechnungslegungsadressaten mit hochwertigen Informationen ber die wirtschaftliche Lage zu versorgen. Fraglich ist jedoch, ob die IFRS-Einf hrung dies allein erreichen kann. So wird die Rechnungslegungspraxis nicht nur von Normen, sondern auch von institutionellen Faktoren beeinflusst. Anhand ausgew hlter Eigenschaften von Ergebnisgr en untersucht der Autor vor diesem Hintergrund, inwiefern die Umstellung auf die IFRS eine qualitative Ver nderung der Rechnungslegungspraxis in ausgew hlten L ndern der EU erkennen l sst. Daran ankn pfend geht er der Frage nach, inwiefern bestimmte Unternehmen besondere Anreize zu einer hochwertigen IFRS-Rechnungslegung haben.