Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1.3, Hochschule Bochum, Veranstaltung: Schwerpunktseminar Betriebliche Steuerlehre, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Verluste im Rahmen der Ertragsteuern Naturgem k nnen sich bei der ertragsteuerlichen Gewinnermittlung bzw. der Einnahme berschussrechnung neben positiven auch negative Eink nfte ergeben, die als Verluste bezeichnet werden. Grds. sieht der Gesetzgeber hier in Form des innerperiodischen Verlustausgleichs nach 2 Abs. 2 u. 3 EStG eine Saldierung der positiven und negativen Eink nfte innerhalb des Veranlagungszeitraumes zur Reduzierung der Steuerlast vor. Dieser erfolgt vorrangig horizontal, innerhalb einer Einkunftsart und anschlie end vertikal, zwischen verschiedenen Einkunftsarten. Verbleiben anschlie end Verluste, da eine Saldierung aufgrund mangelnder positiver Eink nfte nicht m glich ist, erlaubt 10d EStG in Form des interperiodischen Verlustabzugs2 die Verrechnung mit positiven Eink nften anderer Perioden.3 1.2 Schwerpunkt und Aufbau der Arbeit Die vorliegende Ausarbeitung befasst sich mit der Anwendung und Auswirkung der unter 1.1 genannten Vorschriften auf Mitunternehmerschaften. Aufgrund der zahlreichen Rechtsformen, in denen Personengesellschaften organisiert sein k nnen, erfolgt eine Beschr nkung auf Kommanditgesellschaften. Die Verlustbehandlung bei Komplement ren ist idR unproblematisch. Aufgrund der unmittelbaren und pers nlichen Haftung stehen die bereits angesprochenen M glichkeiten uneingeschr nkt zur Verf gung. Da der Sachverhalt bei Kommanditisten, die lediglich beschr nkt haften, deutlich komplizierter ist, wird hier der Schwerpunkt der Arbeit gelegt. Der Focus richtet sich dabei auf die zentrale Vorschrift des 15a EStG, der 1980 speziell f r die Behandlung von Verlusten bei beschr nkter Haftung eingef hrt wurde. Ziel ist es herauszustellen, ob und inwieweit 15a EStG die grds. M glic