Projektarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,3, Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie VWA gemeinn tzige GmbH, Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Infolge des technischen Fortschritts sowie neuer Marktentwicklungen hat sich in den letzten Jahrzehnten der Anteil der Gemeinkosten an den Gesamtkosten und damit die Kostenstruktur stark ver ndert. Der Wandel von einem Verk ufer- in einen K ufermarkt zieht ein heterogenes Produktprogramm nach sich. Gr ere Variantenvielfalt im Zusammenhang mit differenzierten Kundenw nschen, k rzere Produktlebenszyklen sowie gestiegene Qualit tsanforderungen sind nur ein Teil der Ursachen f r diese Entwicklung. Demzufolge haben planende, steuernde und berwachende T tigkeiten, wie z.B. im Bereich Forschung und Entwicklung oder Qualit tssicherung, immer mehr an Bedeutung gewonnen. Vor allem jene Gemeinkosten verursachenden indirekten Leistungsbereiche stellen f r die Unternehmen ein Problem dar, denn diese Kosten k nnen weder verursachungsgerecht erfasst noch verrechnet werden. Die Aussagef higkeit traditioneller Kostenrechnungssysteme ger t dadurch stark in die Kritik. Die Prozesskostenrechnung als Instrument des operativen Controlling versucht diesem Problem auf den Grund zu gehen. Sie soll strategische Fehlentscheidungen vermeiden, indem sie statt prim r ber Kostenstellen und zweifelhaften Zuschlagss tze ber kostenstellen bergreifende Prozesse verrechnet. Dieser Ansatz soll im Rahmen dieser Projektarbeit n her erl utert und kritisch hinterfragt werden. Dementsprechend werden zu Beginn im zweiten Kapitel die Grundlagen der Prozesskostenrechnung dargelegt. Das dritte Kapitel soll einen berblick ber den Aufbau einer Prozesskostenrechnung verschaffen. Dabei werden die einzelnen Verfahrensschritte zur Vorgehensweise anschaulich erkl rt. Im vierten Kapitel sollen durch eine Gegen berstellung der prozessorientierten und der klassischen Kalkulation die Informationsvorteile im Zusammenhang mit den Effekten der