Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universit t Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch das Steuerreformgesetz 2005 und das Abgaben nderungsgesetz 2004 wurde in sterreich ein neues System zum steuerlichen Gewinn- und Verlustausgleich bei miteinander verbundenen K rperschaften (Gruppenbesteuerung) eingef hrt, welches mit Wirkung ab dem Kalenderjahr 2005 die zuvor geltenden Regelungen zur k rperschaft-steuerlichen Organschaft ersetzt hat. Eine Besonderheit des neuen Regimes ist, dass es Regelungen zur Ber cksichtigung von laufenden im anderen Staat nicht verrechen-baren Verlusten ausl ndischer Tochtergesellschaften enth lt. Die dadurch geschaffenen Verlustverwertungsm glichkeiten gehen somit weit ber die 'Vorgaben' des EuGH in der Rechtssache "Marks & Spencer" hinaus, weil dieser im konkreten Fall ausdr cklich nur auf Definitivverluste abgestellt hatte. Da die sterreichische Regelung - bislang als einzige in Europa - so ausgestaltet ist, dass nur Verluste nach sterreich importiert werden, aber keine Gewinne, wobei im Fall einer sp teren Verlustnutzung im Quellenstaat der Verluste eine Nachversteuerung erfolgt, geht die sterreichische Finanzverwaltung davon aus, dass sich f r ausl ndische Gruppenmitglieder aus der Einbeziehung in die Unternehmensgruppe hinsichtlich der Besteuerung im Ausland keine Auswirkungen oder nderungen ergeben. Der Wunsch nach berpr fung der in dieser Behauptung zum Ausdruck kommenden Vorstellung von der Nichtber hrung der ausl ndischen Besteuerungssph re im Hinblick auf die deutsche Rechtswirklichkeit lieferte die Motivation f r die vorliegende Arbeit. Dabei werden - im Anschluss an eine berblickartige Darstellung der sterreichischen Regelungen zur Gruppenbesteuerung - zwei Bereiche m glicher R ckwirkungen auf das deutsche Steuerrecht identifiziert und vorgestellt: Erstens die Ausl sung der Rechtsfolgen der deutschen Regelung zum Verlustabzug bei K rper