Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main, Veranstaltung: Seminar Steuerliche Gewinnermittlung, Sprache: Deutsch, Abstract: R ckstellungen sind auf der Passivseite ausgewiesene Bilanzpositionen, die dazu dienen, die betrieblichen Verpflichtungen des Kaufmanns vollst ndig auszuweisen. Im handelsrechtlichen R ckstellungskatalog werden insbesondere in 249 Abs. 1 Satz 1 HGB die Verbindlichkeits- und die Drohverlustr ckstellung genannt. Aufgrund des Ma geblichkeitsgrundsatzes, welcher in 5 Abs. 1 EStG kodifiziert ist, sind Handels- und Steuerbilanz eng miteinander verbunden, da f r die steuerliche Gewinnermittlung das Betriebsverm gen nach handelsrechtlichen Grunds tzen ordnungsm iger Buchf hrung auszuweisen ist. Demnach sind in der Steuerbilanz grunds tzlich sowohl Verbindlichkeits- als auch Drohverlustr ckstellungen anzusetzen. Mit der Einf hrung des 5 Abs. 4a EStG und dem damit verbundenen Verbot zur Passivierung von Drohverlustr ckstellungen wird die Ma geblichkeit der Handelsbilanz f r die Steuerbilanz in einem bedeutsamen Themenbereich durchbrochen. Aufgrund der steuerlichen Nichtanerkennung der Drohverlustr ckstellung und der damit einhergehenden Erh hung der steuerlichen Bemessungsgrundlage gewinnt die Abgrenzung der beiden R ckstellungen an Bedeutung. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Steuerpflichtige geneigt sein k nnten, Verbindlichkeitsr ckstellungen anzusetzen, um einen Gewinnminderungseffekt der steuerlichen Bemessungsgrundlage zu erzielen. Folglich ist eine klare Abgrenzung beider R ckstellungen unabdingbar und gewinnt auch f r die Praxis an Relevanz. Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet eine kurze Darstellung der wesentlichen Charakteristika der Verbindlichkeits- und der Drohverlustr ckstellung. Im n chsten Schritt wird eine Abgrenzung der beiden R ckstellungen vorgenommen. Dabei muss besonders die Zwecksetzung der beiden R ckst